Weidezaun

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FAQ Weidezaun

Wer bisher wenig Berührungspunkte im Bereich Elektrozaun hatte, wird zurecht einige Fragen haben. Auf den ersten Blick erscheint es nicht einfach das richtige Gerät und das passende Zubehör zu finden.

Wir helfen Ihnen bei der Beantwortung der wichtigsten Fragen.

Was muss grundsätzlich beachtet werden?

  • Das erste Ziel des Zaunbaus:
    Den Stromkreis so vorzubereiten, dass er durch die Tierberührung geschlossen wird!
  • Danach:
    Dafür sorgen, dass der Strom im Zaun bleibt und nur durch Tierberührung zum Einsatz kommt.

Was macht das Weidezaungerät?

  • Das Gerät sendet kurze Stromimpulse aus, die den Zaun entlangfließen und ohne Tierberührung oder Ableitung ungenutzt bleiben.
  • Die Impulsdauer beträgt nur 0,1 bis 0,3 Tausendstelsekunden und der Impulsabstand beträgt zwischen 1,15 und 2,0 Sekunden.

Was ist die Erdung?

  • Die Erdung ist das „Gegenstück zum frei verlegten Leitermaterial“ im Zaun.
  • Durch den Erdboden und die Erdpfähle wird die vom Gerät ausgesandte Energie wieder in das Gerät zurück geleitet. Bei Zaunkontakt wird der Stromkreis über die Erdung geschlossen.

Was passiert, wenn das Tier den Weidezaun berührt?

  • Das Tier schließt den Stromkreis. Der vom Elektrozaungerät ausgesandte Impuls fließt durch das Leitermaterial, den Tierkörper, den Erdboden und die Erdpfähle zurück in das Elektrozaungerät. Ähnlich zu einem Lichtschalter schließt das Tier oder Bewuchs den Stromkreis und die Energie fließt.
  • Das Tier lernt den Zaun als Barriere zu akzeptieren.

Was haben Joule & Volt damit zu tun?

  • Energie, die in denWeidezaun gegeben wird, wird in Joule angegeben. Je höher der Wert, desto stärker der Stromschlag. Joule tut weh!
  • Die Spannung des Zaunes wird in Volt gemessen. Die Spannung wird benötigt, um das isolierende Fell des Tieres zu durchschlagen. Nur so kann die Energie überspringen. Spannung ist der Überbringer dessen, was weh tut!

Warum auf gutes Leitermaterial achten?

  • Das Leitermaterial ist der eigentliche Weidezaun, also Bänder, Seile, Litzen oder Draht.
  • Das Leitermaterial transportiert den Strom und bildet die Barriere für die Tiere. Je besser das Material leitet, desto mehr Strom fließt durch den Zaun
  • Am Leitermaterial zu sparen, heißt am falschen Ende zu sparen. Schlechtes Leitermaterial kann im Zweifel dafür sorgen, dass viel Energie verloren geht und am Ende des Elektrozaunes kein Strom mehr ankommt.
  • Hinweis: Knoten Sie niemals Ihr Leitermaterial! Hierbei geht zu viel Energie verloren. Verwenden Sie immer geeignete Verbinder, um den Stromfluss zu garantieren.

Ist hohes Gras am Zaun schlecht?

  • Ja, weil das Gras oder anderer Bewuchs Energie aus dem Weidezaun ableiten und somit der Zaun Energie verliert.
  • Bei Bewuchs reduzieren sich die Zaunlängen wie folgt:
  • Bei mittlerem Bewuchs: Auf ca. 50 % der angegebenen Zaunlänge*
  • Bei starkem Bewuchs: Auf ca. 20 % der angegebenen Zaunlänge*

          *Angaben für ein- und mehrdrähtige Zäune

Welche Abstände sollten die Pfähle haben?

Damit das Leitermaterial zwischen den Pfählen optimal befestigt ist, haben sich folgende Abstände bewährt:

  • Litzen und Drähte: 6 m bis 8 m (je nach Eigengewicht)
  • Bänder: 3 m (bei Breitband 40 mm), 5 m (bei Breitband 20 mm), 6 m bis 8 m (bei Breitband 10  mm)
  • Elektroseil: 4 m (bei Durchmesser 6 - 8 mm), 6 m (bei Durchmesser 5 - 6 mm)
  • Gelände: Beachten Sie bitte Ihre Gegebenheiten vor Ort! Ist das Gelände sehr uneben, sind mehrere Pfähle erforderlich, um das Leitermaterial parallel zum Boden zu führen.

Was gibt es außerdem zu beachten?

  • Wichtig: Zaunanlagen und Netze niemals ohne Weidezaungerät betreiben!
  • Leitfähigkeit: Achten Sie besonders bei hohen Impulsenergien auf Leitermaterial mit hoher Leitfähigkeit und guter Erdung.
  • Verbinder: Knoten Sie niemals Ihr Leitermaterial - verwenden Sie immer geeignete Verbinder, um den Stromfluss zu garantieren.
  • Warnschilder: Aus Sicherheitsgründen sind Sie gesetzlich verpflichtet, diese gut sichtbar und beidseitig bedruckt an Ihrem Elektrozaun anzubringen.
  • Stromkreis: Der Weidezaun muss nicht als geschlossener Stromkreis aufgebaut werden – der Stromkreis wird durch den Tierkontakt geschlossen.
  • Tägliche Kontrolle mit Zaunprüfern: Mit unseren „SMARTfencing“ GPS-Geräten der 2. Generation wird die Kontrolle des Elektrozaunes deutlich erleichtert.

Tierserien

Auf unseren horizont-Weidezaungeräten werden Ihnen immer wieder unsere Serien-Tiere begegnen. Jedes Tier steht mit seiner individuellen Charaktereigenschaft für die Hauptprodukte unserer Serien – die Weidezaungeräte. Mit den Geräten der ranger-Serie können Sie beispielsweise keine Bären einzäunen, sondern die Eigenschaften der Weidezaungeräte ähneln sehr denen unseres Braunbären Ben. Wenn Sie mehr über unsere horizont-Tiere und deren Bedeutung erfahren wollen, schauen Sie mal auf unserer Tier-Seite vorbei. Bär Ben und co. erzählen Ihnen dort Ihre Geschichten.
> Hier geht’s zu den Serien-Tieren.